Carte – Ein kostenloses Online-Kartenspiel im Yugioh-Test

Kostenloses Online-Kartenspiel Carte
Hinweis: Carte ist mittlerweile eingestellt. Als weiteres kostenloses Online-Sammelkartenspiel haben wir aber Might & Magic – das Online-Sammelkartenspiel ausgemacht. Weiteres dazu hier.
Wie vermutlich einige mitbekommen haben, wird zurzeit ein neues Online-TCG auf den Markt geworfen. Dieses TCG hat den passenden Namen „Carte“ und ich durfte eine Woche Beta testen, bevor das Spiel jetzt seinen Release hatte. Und aus diesem Grunde will ich euch nun kurz das Spiel ein wenig näher bringen, ohne dabei auf irgendwelche Regeln oder so ein zu gehen. Sondern ich will einfach erklären, was Carte ist, was es ausmacht und worauf man zu achten hat.

Carte ist, wie bereits erwähnt, ein Sammelkartenspiel welches Online gespielt wird. Dafür muss man sich registrieren, einen (relativ kleinen) Client runter laden und ihn installieren und dann geht’s auch schon ab. Das Spiel selber orientiert sich relativ stark an MtG und WoW, doch auch Yugi hat seine Spuren im Spiel hinterlassen (vor allen bei den Fallen). Praktisch ist es, dass das Spiel kostenlos ist (wenn man will), aber dazu erzähl ich später mehr.

Beim Deckbau entscheidet man sich für einen Helden (Ein Held mehrere Fähigkeiten, kann aber nur eine davon einmal pro Spiel aktivieren. Wenn man ihm allerdings zu Angriffspunkten verhilft, kann er angreifen.) aus den 5 verschiedenen Nationen, die durch ihre Farbe charakterisiert sind. Magic-Spieler werden diese Farben nicht überraschen, denn es sind Weiß, Schwarz, Grün, Blau und Rot. Dabei hat jede Nation (und dadurch jede Farbe) bestimmt Eigenschaften, die die Strategie des Decks ein wenig vorgeben. So ist Grün zB DIE Farbe, wenn es um Mana-Controlling geht.

Damit wären wir auch schon beim nächsten großen Thema: Das Ressourcen-System. Carte arbeitet mit Mana, hat dafür jedoch ein richtig ausgefuchstes System entwickelt. Zunächst einmal kann man jede Runde eine Karte in die Manazone legen. Soweit nichts Neues. Allerdings kann man stattessen auch eine Scherbe in die Scherbenzone legen. Dort generiert sie kein Mana, jedoch darf man dann bei den Standart-Scherben eine Karte nachziehen. Andere Scherben haben andere Effekte. Am Anfang jedes Zuges wird dann die Scherbenzone in die Manazone gelegt. Man muss also jede Runde aufs Neue entscheiden: Kartenvorteil oder direkter Manavorteil? Alleine diese kleine Entscheidung zeigt, wie Strategisch Carte ist. Das lässt sich auch noch an einem anderen Beispiel zeigen:

Denn selbst die Angriffe bzw. die Kreaturenzonen sind alles andere als normal. Man kennt aus zahllosen Spielen, dass Kreaturen stumpf in die Kreaturenzone gespielt werden. Dort können sie dann Angreifen (und evtl dabei „getappt“ „erschöpft“ oder sonst was werden) und/oder für die Defensive genutzt werden. Bei Carte ist das anders, denn da muss man schon beim Ausspielen überlegen: Rufe ich die Kreatur in die Angriffszone oder die Verteidigungszone? NUR Kreaturen in der Angriffszone können angreifen (und Helden natürlich), und zwar ALLE gegnerischen Kreaturen und Helden. Kreaturen in der Verteidigungszone können jedoch alle Angriffe blocken. Bei beiden Aktionen, wie auch beim Benutzen vieler Effekte, wird die Kreatur „Deaktiviert“ also quasi getappt. Erneut zeigt sich: Nur mit Gehirnschmalz kommt man ans Ziel.
Damit will ich eigentlich gar nicht mehr über das Spiel an sich erzählen. Das macht viel mehr Spaß, wenn man es selbst herausfindet. Allerdings gibt es noch einige Fragen und Besonderheiten bei Carte, die nichts mit dem Spiel an sich zu tun haben. Beginnen wir mit einigen wirklich schönen Besonderheiten:

So gibt es Teamduelle und Raids. Beides macht echt Fun. Es gibt sogar Karten, die darauf ausgelegt sind. Während man beim Teamduell wie gewohnt 2vs2 oder 3vs3 spielt, prügelt man bei Raids zu dritt auf einen Boss ein. Und wenn man ihn legt, gibt es extra Raid-Karten, die man nur so bekommt.

Was man so auch nicht unbedingt gewohnt ist: Die Entwickler stehen in ständigem Kontakt zu den Spielern. Sie sind im Forum und Twitter sehr aktiv und gehen auf Wünsche ein. So haben sie die strenge Maximal-Zeit aufgelockert, was von vielen Beta-Spielern gewünscht war. So macht das einfach richtig Spaß.

Zuletzt bleibt die Frage: Wie kommt man an neue Karten? Die Antwort ist natürlich erst mal simpel: Man kauft sich Booster. Dies geschieht über 2 verschiedene Währungen, die man sich im Game erarbeiten kann. Man kann zB auf die vorgefertigten NPCs los gehen um sich hoch zu leveln. Pro Level kriegt man 15 LC, was 1 Booster entspricht. In dem Booster sind dann 15 Karten. Ab einem bestimmten Level bringen die NPCs aber nichts mehr- Spätestens jetzt muss man sich gegen andere Spieler messen, um sich seien neuen Karten zu finanzieren. Eine Besonderheit hier sind die Turniere, die alle 2 Stunden stattfinden. Im Prinzip sind das 8-Mann-KO-Turniere. Nach 3 Siegen hat man gewonnen und wird entlohnt.

Wenn man jetzt aus den Boostern Karten zieht, die man nicht will, dann kann man sie entweder verkaufen, oder zerlegen und neu zusammensetzen. Über diesen Vorgang könnte ich gefühlte 310 Seiten schreiben, das würde hier den Rahmen sprengen. Aber durch dieses „crafting“ kann man sich eben die Karten zusammenbauen, die man wirklich gebrauchen kann.

Als letzte Methode gibt es dann natürlich noch die Euronen. Zunächst einmal: Man kann sich bei Carte ALLES in Game erarbeiten und man kann sich NICHT alles erkaufen. Mit Geld kommt man allerdings schneller an die Karten, die man will. Wie viel schneller, das weiss ich noch nicht.

So, im Prinzip war es das mit meinem kleinen „Teaser“ zu Carte. Bei Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung. Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß! Link zu Carte

Sinthoras

Klicken zum kostenlosen Testen vom Carte Online-Kartenspiel

Ein Gedanke zu “Carte – Ein kostenloses Online-Kartenspiel im Yugioh-Test

  1. Pingback: Guild Wars 2: zwölfminütiges Beta-Video zeigt aufeinanderfolgende, dynamische … » WoW Guides

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.