DDS Winter 2016 – Das Metagame

Wir haben uns an die Arbeit gemacht und das Metagame ausführlich analysiert und ausgezählt! Wenn ihr wissen möchtet was gespielt wird, dann schaut doch rein!

 

 

Wir erleben immer wieder Überraschungen und gerade die Destiny Duelmen Series ist für vielfältiges Meta bekannt und auch jetzt werden wir nicht enttäuscht! Trotz der neuen „Notfallliste“ ist Künstlerkumpel noch außerordentlich beliebt. Die Spieler trauen sich was und versuchen trotz der harten Einschränkungen einen konstanten Deckbau zu finden. Dabei haben wir schon verschiedene Ansätze gesehen, der beliebteste ist aktuell die Version rund um Künstlerkumpel Esel. Damit scheint man einen guten Ersatz gefunden zu haben, um die Konstanz welche durch den Verlust des Schadensjongleur und der zwei fehlenden Joker verloren gegangen ist, wiederherzustellen. Wie stark das Deck letztendlich sein wird, werden wir erst zum Topcut erfahren. Mal schauen, ob sich das ein oder andere Deck behaupten kann.

Wenig überraschend sind die Monarchen momentan am beliebsten. Wie erwähnt, zeigte Niklas Redlinger schon wie stark das Deck ist. Und nicht nur die Stabilität durch die beiden neuen Vasallen, sowie den neuen Zauberkarten machen das Deck so stark. Zeitgeich ist es auch unheimlich explosiv und kann spielend leicht die Feldkontrolle halten. Zudem ist es verhältnismäßig günstig und daher der perfekte Einstieg in das Yu-gi-oh! Sammelkartenspiel.

Ebenso erleben die Pendelmagier ein kleines Comeback. Einige Spieler sind sozusagen „back to the roots“ und vertrauen auf das bewährte Deck, was ihnen schon vor einigen Wochen zu Siegen verholfen hat. Es zeichnet sich durch eine hohe Explosivität aus und beendet viele Spiele schon innerhalb weniger Züge. Gleichzeitig ist es auch einfach zu spielen und schnell zu erlernen. Man kann durchaus damit rechnen, dass es heute ein oder zwei dieser Decks unter die besten 16 schaffen.

Aus gut 78 Spielern vertrauen ebenso neun von ihnen auf das Kozmo-Deck. Das „Star Wars“ Deck wird unter vielen bereits als das neue „Deck to Beat“ gehandelt. Bereits im ersten Featured Match zeigte es seine Stärke. Die Feldkontrolle, welche durch einen gut gespielten Kozmo-Dunkelzerstörer aufgebaut werden kann, ist meistens ein schier unüberwindbares Hindernis für viele Gegner. Dario hatte gezeigt, wie man mit diesem Deck am besten umgeht und wir können damit rechnen einige von ihnen in den Finalrunden wieder zu treffen.

Natürlich gibt es noch einige Nischendecks, wie Helden oder Nixenrüstung und auch unter dem Punkt Sonstiges gibt es eine breite Vielfalt über Lichtverpflichtete bis hin zu der Bruderschaft der Feuerfaust. Ob es allerdings einem von ihm gelingen kann den Titel zu holen bleibt vorerst abzuwarten. Jedoch zeigte schon Steffen Eichelberger einige Turniere zuvor, wie man vom mit einem unerwarteten Deck das Turnier gewinnt.

Es bleibt also spannend, also bleibt dran!