Deckidee „Death Note“ (ein FINAL Deck)

Nachdem ich eine halbe Ewigkeit nichts mehr von mir hören lassen habe, schreibe ich nun aus gegebenem Anlass einen Artikel zu einem kleinen Fun Deck, dem ich in Anlehnung an die bekannte Anime­ und Mangaserie den Namen „Death Note“ gab, denn dieser Name erfasst das Wesen des Decks am Besten: es geht um die FINAL­Karten.

Deckliste des FINAL Decks

Hier ist zunächst die Deckliste:
Monster(13)
3 Tsukuyomi
3 Katze des Unglücks
3 Ryko, Lichtverpflichteter Jäger
3 Effektverschleierin
1 BLS

Zauber(17)
1 Geisternachricht I
1 Geisternachricht N
1 Geisternachricht A
1 Geisternachricht L
1 Goldsarkophag
1 Verlockung der Finsternis
1 Buch des Mondes
1 Ein Tag voller Frieden
1 Angriff der Lichtbrigade
2 Dimensionskapsel
3 Topf der Gegensätzlichkeit
3 Mystischer Raum­Taifun

Fallen(10)
1 Schicksalstafel
3 Abrechnung von Anubis
3 Finstere Bestechung
3 Die Auswanderungsprophezeiung

Die Strategie des FINAL-Decks

Absolute Schlüsselkarte ist „Schicksalstafel“, eine permanente Fallenkarte, die besagt, dass am Ende jedes gegnerischen Zuges eine „Geisternachricht I­L“ kommt, welche alle permanente Zauber sind und nur so aktiviert werden können. Sind alle auf dem Spielfeld, so hat man automatisch gewonnen. Wird jedoch vorher eine von ihnen vom Spielfeld entfernt, werden alle anderen FINAL­Karten auf den Friedhof gelegt.
Es gilt also, diese Karten zu suchen und zu schützen. Letzteres gelingt vor allem durch „Finstere Bestechung“, „Abrechnung von Anubis“ und „Effektverschleierin“, welche alle möglichen Effekte annullieren. Mit „Abrechnung von Anubis“ kann man zudem noch Schaden am Gegner machen und eines seiner Monster zerstören.
Um „Schicksalstafel“ zu suchen eignen sich „Gold­Sarkophag“ sowie die weniger bekannten Karten „Katze des Unglücks“ und „Dimensionskapsel“, welche einen ähnlichen Effekt wie „Gold-
Sarkphag“ besitzt, nur leider auf dem Spielfeld bleibt. „Katze des Unglücks“ ist ein Ungeheuer der Stufe 2 mit dem Attribut Finsternis. Sie hat einen Flippeffekt, der uns eine Fallenkarte aus dem Deck auf das Deck legen lässt.
Apropos Flipp: mithilfe von „Tsukuyomi“ und „Buch des Mondes“ lassen sich diese Effekte recyclen. Ein weiterer Grund, weshalb „Ryko, Lichtverpflichteter Jäger“ in dem Deck nicht fehl am Platz ist; er zerstört nicht nur ein Monster, sondern millt auch. Dementsprechend kommt auch noch „Angriff der Lichtbrigade“ dazu. Doch was ist, wen es eine der FINAL ­Karten trifft? Für diesen Fall ist „Die Auswanderungsprophezeiung“ vorgesehen, welche dank der neuen Liste der verbotenen und limitierten Karten ab Januar 2015 wieder dreimal erlaubt ist. Sie lässt uns 2 Karten von den Friedhöfen ins Deck der Besitzer zurück mischen.
Wer aufgepasst hat, sieht, dass wir nur Licht­und Finsternismonster spielen und diese in einem ausgeglichene Verhältnis. Dadurch findet auch der „Schwarz glänzende Soldat – Gesandter des Anfangs“ seinen Weg in das Deck.
Um das Ganze abzurunden, nimmt man „Topf der Gegensätzlichkeit“, „Verlockung der Finsternis“ und „Ein Tag voller Frieden“ hinzu, welcher uns zudem eine Runde vor gegnerischen Angriffen schützt. „Mystischer Raum­Taifun“ ist zudem sehr praktisch, um die eigene Zauber- ­und Fallenkartenzone für die FINAL­Karten zu bereinigen.
Ein Extradeck ist nicht notwendig, man könnte aber Rang­ 2­ XYZ ­Monster spielen und vielleicht auch ein paar Synchromonster, da „Effektverschleierin“ ein Empfänger ist.

Kommentare zum Deck

Das ist also das FINAL­Deck „Death Note“. Wusstet ihr übrigens, dass sie im Original nicht das Wort FINAL, sondern das Wort DEATH, also Tod, bilden? Was haltet ihr von dem Deck?

Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr!