Das Metagame der letzten Wochen

Die letzten Wochen des Formats brechen heran. Ein klares Metagame hat sich für uns herausgebildet. Und dennoch werden wir wieder neu durcheinander geworfen. Um es mal zu verdeutlichen, wir haben in diesem Format bisher so viele Möglichkeiten gehabt, es gab eine Deckvielfalt wie noch nie.

Aber die großen drei haben sich am Ende gezeigt. Bis jetzt sind es vermehrt drei Decks die uns in Atem halten.

Zum einen der Frischling. Das sogenannte „Kreditkarten-Control“ wie einige Spieler zurecht behaupten, hat sich überraschend zum Beispiel bei der Yu-gi-oh Championchip Series Brighton an der Spitze gebissen. Die Strategie ist sehr simple, so basiert das Deck auf dem in Photon Shockwave erschienen Rettungshasen und der seit Extreme Victory bekannten Fremdenführerin aus der Unterwelt.

Gerade diese beiden Karten machen es extrem schwierig an dieses Deck zu kommen, da ihre Preise enorm ins Geld gehen. Andersherum ist das Deck rund um die beiden, sowie den Xyz-Monstern Evolzar Dolkka und Evolzar Laggia extrem spielstark. Es kann mittels den Rettungshasen einen der beiden über Säbelsaurier und Kabazaulus im ersten Zug rausbringen, um den Gegner stark unter Druck zu setzen. Dann gibt es noch die Fremdenführerin, die mittels ihres Effekts eine spielend leichte Wiederverwertung für den Rettungshasen bietet, in dem man auf Leviair, Meeresdrache stapelt. Dieser kann somit den entfernten Rettungshasen wiederbringen.

Nun geht es weiter, dies ist nicht das einzige Deck welches von sich reden machte. Auch das allseits beliebte „Tengu/Xyz/Synchro“ erfreut sich der Massen. Es hat wohl die flexibleste Möglichkeit auf nahezu jede Synchro oder Exceed zu kommen. Ob es über den Plant-Splash geht, oder über die Fremdenführerin , dieses Deck besitzt eine enorme Konstanz. Dazu kommt noch eine Karte wie Wiedergeborener Tengu, welches dem Deck sein Namen verleiht, der immer Vorteil erwirtschaftet wenn der Gegner ein Removal drauf verschwendet, welches nicht gerade Feierliches Urteil oder Ernste Warnung heißt.

Auf Platz drei meiner Favouriten des Formats landet das „Agent Angel“. Es basiert auf die seit August erhätlichen Feen aus dem Struktur Deck Lost Sancuary. Weiterhin basiert es auf eine enorme Anzahl an Bossmonstern, wie Meister Hyperion, Erzherrscher Kristya oder Schwarz Glänzender Soldat – Gesandter des Anfangs. Zudem schafft es das Deck über Senbotin der Rätsel- Erde im ersten Zug plus eins zu erwirtschaften in dem man sich die wichtige Sendbotin der Schöpfung Venus sucht. Diese wiederum erlaubt es meistens im ersten Spielzug, sollte sie auf der Starthand anzutreffen sein, Kartenvorteil von bis zu plus 3. Allderings werden die geholten Shine Balls auf eine schier unüberwindbare Mauer gestapelt, die sich Gachi Gachi Gantetsu nennt.

Allerdings sind es nicht nur die Decks die auf sich aufmerksam machen. Die im Herbst letzten Jahres erschienenen Unterweltler der finsteren Welt, welche das Thema Darkwold neu aufgerollt haben, sind zurzeit in aller Munde. Nicht zu letzt weil sie durch Karten wie Finsterer Nebel immer mehr Konstanz gewannen.

Zudem gibt es da noch die allseits bekannten Anti-Decks. So konnte zuletzt ein Makrokosmos Antideck (Welches in der Art von mir entworfen und gebaut war), in Dülmen auf dem Neujahrsevent, den zweiten Platz belegen.

Zu guter letzt gibt es da ja noch die Exoten. Ob Schrott, Burner, Blackwing oder eigene Kreationen. Mit diesen Decks ist immer zu rechnen. Aber sehen wir selbst was der Tag heute bring und lassen uns Überraschen!

Mit freundlichen Grüßen
geheimnisman3 aka Phillip Rospenda

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