Yugis Deck (Aus der Gerümpelkiste: Eifer der Helden #1)

Vor einiger Zeit hatte ich einen kleinen Artikel über das Spielen mit Charakter Decks verfasst. Und genau hier will ich mit euch anknüpfen. Ich will mit euch ein Deck in diese Richtung entwerfen, allerdings halbwegs spielbar. Und wie es nicht anders sein sollte beginne ich in chronologischer Reihenfolge mit dem werten Yugi Muto.

Leider ist Yugis Deck aber auch das Schwerste welches zu bauen ist, einfach deshalb weil er einen ziemlichen Haufen gespielt hat.Die wohl wichtigste Karte in Yugis Deck, neben den Götterkarten, war der mächtige „Dunkle Magier“. Und um ihn wird sich dieses Deck auch zum größten Teil drehen. Allgemein ist ja bekannt das Yugi ein Verfechter der Hexer war. Da der Dunkle Magier auch die abolute Schlüsselkarte im Yugi-Deck ist, sollten wir ihn dreimal spielen. Dann müssen wir uns noch überlegen wie wir ihn am einfachsten auf das Feld kriegen. Natürlich immer unter Auflage dieses auch nostalgisch „Yugi“-Gerecht zu tun. Dazu bietet sich der kleine Bruder dieses Magiers an, der „Erfahrene Dunkle Magier“. Dieser bekommt immer eine Zauberzählmarke wenn ein Zauber, egal welcher Art, ausgespielt wird. Bei drei dieser Zählmarken kann er sich selber opfern um einen „Dunklen Magier“ aus dem Deck, Hand oder Friedhof zu suchen. Dadurch sollte der Platz für ihn auch zweimal vorhanden sein.

Da sich unser Deck rund um die Hexer drehen wird , kann man den Magier auch mit Hilfe der „Magischen Dimension“ auf das Spielfeld beschwören. Dazu müssen wir nur einen beliebigen Hexer als Tribut anbieten, können dann einen anderen Hexer von der Hand spezialbeschwören und ein Monster des Gegners zerstören. So macht diese Karte im Endeffekt Kartenausgleich. Auch diese sollte dreimal gespielt werden, zumal sie auch noch Counter für den „Erfahrenen Dunklen Magier“ liefern kann.

Dann gibt es ja noch den „Brecher, Magischer Krieger“ welcher benutzt wurde. Er zieht gut und gerne mal eine „Bodenlose Fallgrube“ oder „Ernste Warnung“ beim Gegner heraus. Hinzu kann er gerne was hinten wegschiessen oder mit 1900 ATK draufhauen. Er ist unverzichtbar und sollte dreimal gespielt werden.

Somit platzieren wir schonmal folgendes ins Deck:

Monster:
3x Dunkler Magier
3x Erfahrener Dunkler Magier
3x Brecher, Magischer Krieger

Zauber:
3x Magische Dimension

Nun hat der fette Magier auch noch Unterstützer Karten, wovon allerdings nur  zwei ganz Brauchbare zu finden sind. Zum einen haben wir da „Angriff mit Dunkler Magie“. Kontrollieren wir einen „Dunkler Magier“ so können wir die gesamte Zauber- und Fallenkartenzone des Gegners wegfegen. Hört sich gut an, ist es auch. Allerdings sollte man vor Starlight Road oder ähnliches aufpassen. Zudem ist diese Karte sehr situationsabhängig, weswegen ich sie nur einmal in das Deck tue.

Die zweite brauchbare Karte ist „Dunkler Magischer Vorhang“. Sie erlaubt es bei Verzicht auf jegliche Beschwörung (setzen ist noch erlaubt!) im eigenen Zug einen „Dunkler Magier“ aus dem Deck zu beschwören. Allerdings zum Preis der Hälfte der Lebenspunkte, und wegen dieser Nachteile findet sie auch nur einmal den Weg ins Deck.

Gehen wir nun weiter bei den Monstern, so finden wir weiterhin eine Karte „Valkyre des Magiers“. Von Typ Licht gesegnet, bietet sie  im „Yugi-Style“  Schutz für andere Hexer, indem nur sie angegriffen werden kann. Zu zweit wäre das schon ein Angriff-Lock für den Gegner. Dreimal sollte sie gespielt werden.

Kommt folgendes hinzu:

Monster:
3x Valkyre des Magiers

Zauber:
1x Dunkler Magischer Vorhang
1x Angriff mit dunkler Magie

Um dem Deck noch weiter Struktur zu verleihen, es aber am Orignal zu halten sollten wir noch dreimal „Elfenzwillinge“ hinzufügen. Dazu dann noch dreimal „Mystische Elfe“. Diese hat Yugi ebenfalls gespielt und beide sind einmal im Angriff und einmal in der Defensive zu gebrauchen.

Dadurch das wir nun genug Licht Monster spielen, können wir eine von Yugis stärksten Karten spielen, den „Schwarz Glänzenden Soldater – Gesandter des Anfangs“. Die Karte muss man wohl nicht weiter erklären, das tut sie von selbst.

Zudem darf Kuriboh als Nostalgie Element nicht fehlen.

Damit kommt noch jenes hinzu:

Monster:
3x Elfenzwillinge
3x Mystische Elfe
1x Schwarz Glänzender Soldat – Gesandter des Anfangs

2x Kuriboh

Anschließend nun die Fallen, die spielbarsten welche Yugi hier gespielt hat waren: „Magischer Zylinder“, „Spiegelkraft“ und „Staubtornado“. Und der gute alte „Faszinierende Kreis“ ist auch da.

Magischer Zylinder sollte in maximaler Ausführung gespielt werden, Staubtornado wenn überhaupt dann zweimal und Spiegelkraft darf man nur einmal spielen.

Abschließend sollte das Deck komplett so aussehen:

Monster:
3x Dunkler Magier
3x Erfahrener Dunkler Magier
3x Brecher, Magischer Krieger
3x Elfenzwillinge
3x Mystische Elfe
1x Schwarz Glänzender Soldat – Gesandter des Anfangs
2x Kuriboh
3x Valkyre des Magiers

Zauber:
3x Magische Dimension
3x Mystischer Raum Taifun
1x Dunkler Magischer Vorhang
1x Angriff mit dunkler Magie
1x Schwarzes Loch
1x Wiedergeburt
1x Schwerer Sturm

Fallen:
3x Spellbinding Circle
2x Magischer Zylinder
2x Staubtornado
1x Spiegelkraft

Diese Deck entspricht natürlich nicht dem Original, dennoch würde ich behaupten es eine recht spielbare Version eines Yugi Decks der alten Generation. Angepasst an die neue Liste der verbotenen/limitierten Karten kann es als Fun-Deck sein Unwesen treiben. Ist ist für seine Verhältnisse recht spielbar.

Feedback im dazugehörigen Thread gerne gesehen :D

Nächste Woche geht es dann chronologisch gesehen mit Jaden`s Deck weiter, denn hiernach folgt ja die GX-Ära. Ich hoffe ihr seit auch dann wieder dabei, und in diesem Sinne:

Gruß geheimnisman3